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AdF  Als AdF werden alle Personen bezeichnet, welche in einer Feuerwehr tätig sind. Hierbei steht AdF für Angehörige(r) der Feuerwehr.
Aerosol  Suspension (Gemisch) fester, flüssiger oder fester und flüssiger Partikel in einem gasförmigen Medium.
Aggregatzustand  Als Aggregatzustände bezeichnet man qualitativ verschiedene, temperatur- und druckabhängige physikalische Zustände von Stoffen.
Arztuntersuch  Eine medizinische Untersuchung ist obligatorisch für Atemschutzgeräteträger und Fahrer von Fahrzeugen der Kategorie C/C1-118. Zeitintervalle für Atemschutgeräteträger: - Erstuntersuch vor der Ausbildung am Atemschutzgerät - bis zum Alter von 45 Jahren alle fünf Jahre - bis zum Alter von 50 Jahren alle zwei Jahre - ab dem Alter von 50 Jahren jährlich Zeitintervalle für Fahrzeugführer C/C1-118: - bis zum Alter von 50 Jahren alle fünf Jahre - bis zum Alter von 70 Jahren alle drei Jahre - ab dem Alter von 70 Jahren alle zwei Jahre
Atemgifte  Giftige Substanzen, welche über die Atemwege in den menschlichen Körper gelangen. Je nach Dosis und Giftigkeit können die Schädigungen vorübergehend oder dauerhaft sein und sogar zum Tod führen.
Atemluft  Luft von einer Qualität, die ein gesundheitlich unbedenkliches Atmen zulässt.
Atemschutz  Sammelbegriff für Massnahmen, Mittel und Methoden, die das Eindringen von gesundheitsschädigenden Stoffen in den menschlichen Organismus über die Atemwege verhindern.
Atemschutzeinsatz  Die Notwendigkeit und der Zweck des Atemschutzes begründet sich ziemlich einfach. Giftige Substanzen, die bei einer Verbrennung entstehen, bedrohen die Gesundheit. Ebenso der Sauerstoffmangel. Ein erfolgreicher Feurwehreinsatz ist in den meisten Fällen nur mit Atemschutz möglich. Nach wie vor sind Kohlenmonoxid und Kohlendioxid die bedeutendsten Brandgase. Daneben ist aber, durch die in der heutigen Bautechnik und Industrie verwendeten Stoffe, mit weiteren Brandgasen zu rechnen. Bei Bränden von Agrarprodukten wie Düngemitteln entstehen vielfach toxische Zersetzungsprodukte. Das Ausströmen von giftigen Substanzen verunmöglicht bereits bei geringer Konzentration ein Arbeiten, da diese die Augen, Schleimhäute und Atemorgane irritieren. Die heutige Einsatztaktik verlangt kurze Löschdistanzen und den Innenangriff. Nicht nur bei der Brandbekämpfung, sondern bei jedem Feuerwehreinsatz, bei dem mit Veränderungen der Umgebungsatmosphäre gerechnet werden muss, sind auch die Atemwege zu schützen. Deshalb gilt für uns der Grundsatz: "Im Zweifelsfalle IMMER Atemschutz einsetzen"!
Atemschutzgerät  Schutzausrüstung, welche das Atemsystem des Geräteträgers gegen das Einatmen von schädigenden Stoffen oder Sauerstoffmangel in der Luft schützt.
Atemschutzgeräteträger  Als Atemschutzgeräteträger bezeichnet man Personen, die in der Lage sind sowohl medizinisch als auch ausbildungsmässig ein Atemschutzgerät zu tragen. Aus medizinischer Sicht muss ein Atemschutzgeräteträger vor allem eine gute Lungenfunktion haben. Er darf aber auch nicht an Raumangst leiden und muss auch unter Stress besonnen handeln können.
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